Rechtliches zu Luftbildaufnahmen


Hier informieren wir Sie  über rechtliche Hintergründe, die beim Einsatz eines Fotokopters zu beachten sind. 

Der Einsatz eines UAV (UAV = "unmanned aerial vehicle") ist in Deutschland gesetzlich klar geregelt. Geflogen wird nach Sichtflugregeln VFR ("visual flight rules"), d. h. der Pilot muss dauerhaft Sichtkontakt zum Fluggerät herstellen. 

Vollautomatischer Flug z. B. nach GPS-Wegpunkten ist nur innerhalb des Sichtbereichs des Piloten erlaubt und der Pilot muss jederzeit manuell eingreifen können.  

 Gewerbliche Luftaufnahmen sind in Deutschland ausnahmslos genehmigungspflichtig.

Benötigt wird die Aufstiegsgenehmigung des zuständigen Regierungspräsidiums. Wir besitzen eine "allgemeine Aufstiegserlaubnis  für unbemannte Luftfahrtsysteme ohne Verbrennungsmotoren mit einer Gesamtmasse bis 5 kg" für das Land Niedersachsen. 
Für kommerzielle Flüge gilt eine maximale Aufstiegshöhe von 100 Metern (Land Niedersachsen).

  • Innerhalb von geschlossenen Ortschaften muss bei Aufstiegen zusätzlich das Ordnungsamt informiert werden.
  • Bei Flügen über Schutzgebieten ist das Umweltamt zu informieren.  
  • Gesperrte Lufträume (in Flughafennähe etc.) müssen beim Fluglotsenverband angemeldet und genehmigt werden.
 

 

Für den Betrieb eines UAV besteht Versicherungspflicht. Unsere Haftpflicht umfasst eine Deckungssumme von 1.500.000 € .